“Ich möchte Mario Leonel und seinem Team für diese Initiative danken, die
uns erlaubt, unseren Film über den Mord an Berta Cáceres dem internationalen
Publikum in Berlin zu zeigen. Ihr Fall bleibt weiterhin ungestraft und ungeklärt.
Die Aufklärung ist langsam und voll von Willkür, was die Absprache zwischen
den staatlichen Institutionen, den privaten finanziellen Institutionen und der
Armee beweist. Diese Absprache zielt darauf ab, die Straflosigkeit zu kaufen
und Todesfälle für die Geldwäsche zu schaffen, ohne die Opfer und die Zerstörung
der Leben der Menschen, ihres Territoriums und der Gemeingüter — etwas, das
die einheimischen Menschen, die in diesen betroffenen Gemeinden leben schätzen
und worum sie sich kümmern — zu berücksichtigen.

Ich genieße es, den Filmmacher-Raum mit jungen Frauen zu teilen, die ihre Karriere
mit der Erstellung von Dokumentarfilmen beginnen, und hoffe, dass sie auf dem
gleichen Weg weitergehen und ehrliche die Filmemacher werden, die unser Land
dringend benötigt.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um das Unrecht der Regierung von Juan
Orlando Hernández zu denunzieren: durch die honduranische Botschaft in
Deutschland wurden die Organisatoren dieser Initiative gebeten, den Namen der
Veranstaltung von “Voces de la Verdad” (Stimmen der Wahrheit) zu “Honduras
Positiva” (positives Honduras) zu ändern.

Ich gratuliere dem Team von “Voces de la Verdad – Honduras through Lenses” für
ihre Heraushaltung aus der obszönen Propaganda dieser Regierung und ich fordere
alle Filmemacher und Dokumentarfilmer auf, als Komplizen der Mittelmäßigkeit auf-
zuhören und sich stattdessen für Ehrlichkeit entscheiden, denn nur so könnten sie
zu großartigen Filmemachern werden.”

– Katia Lara

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